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Nikon Know How – Food Photography mit Heike Müller

Heike Müller ist besser bekannt unter dem Namen @TastyAsHeck und ihre Fotos sind zum Anbeißen. Mit 140.000 Followern weiß sie, wie man einen erfolgreichen Instagram Channel betreibt und hat Ratschläge für euch.

Ihr Instagram Channel ist den letzten drei Jahren  stark gewachsen und die Fotografin viel darüber gelernt, was tatsächliche Steigerung bringt! Hier sind ihre Tipps – inklusive Food Photography Tricks für das perfekte Bild.

Wie boostet man seine Followerzahlen?

“Die häufigste Frage ist, wie man seine Instagram Followerzahlen wachsen lassen kann”, erzählt Müller. “Mein Ratschlag – immer authentisch bleiben! Und ich kann Wettbewerbe sehr empfehlen. Als ich 40.000 Follower hatte, habe ich sie sie aufgerufen, ihr Lieblingsrezept von mir auszuwählen, das Foto davon zu re-posten oder ein eigenes aufzunehmen. Dazu habe ich einen eigenen Hashtag vorgegeben.
Durch einen solchen Wettbewerb steigert sich die Reichweite enorm. Nach zwei Wochen hatte ich 20.000 neue Follower. Aber Achtung: Eine Competition bedeutet jede Menge Arbeit. Es ist keine einfache Option.”

Wem das zu viel Aufwand ist, kann an Wettbewerben anderer User teilnehmen. “Ich habe damals jene Fotos re-postet, die mir unter den Einreichungen am besten gefallen haben – so konnte ich auch kleineren Accounts die Chance geben, von mehr Leuten gesehen zu werden. Win-win für alle!”

Am liebsten trifft Heike Müller ihre Fans aber im echten Leben. “Einige meiner Instagram Freunde und ich haben einen #InstaMeet in London organisiert. Wir haben andere Instagrammer dazu eingeladen, jeder hat Essen mitgebracht und es war eine große Party! Es war toll, die Leute tatsächlich kennenzulernen und auf so persönliche Weise neue Follower zu gewinnen.

Foto  ©Juliander Enssler

Kenne deine Follower!

Eine wichtige Instagram Taktik betrifft die Planung der Postings. “Ich bin in der Schweiz – aber ich weiß, dass die meisten meiner Follower in den USA und in Australien sind. Also poste ich, wenn sie wach sind und nicht, wenn ich hungrig bin oder mein Frühstück gemacht habe”, erzählt Heike Müller. Sein Publikum zu kennen, ist wichtig!

Besonders wichtig auf Instagram: Hashtags! Bis zu 30 sind pro Posting erlaubt – über sie können die Bilder neue Menschen erreichen, sie sollten daher sorgfältig gewählt werden.

Und der wichtigste Tipp von Heike Müller: “Ich verbringe viel Zeit damit, auf Kommentare zu antworten und ins Gespräch mit den Leuten zu gehen. Und zwar nicht nur auf meinem Channel! Mein Rat: Kommentiert auch auf anderen Accounts. Es ist ein fantastisches Erlebnis mit Leuten schreiben zu dürfen, die aus der ganzen Welt kommen!”

Die perfekte Ausrüstung muss nicht teuer sein

Der größte Mythos der Essensfotografie ist, dass man teure Ausstattung braucht, um gute Ergebnisse zu bekommen.  “Ich habe nichts davon. Manchmal benutze ich einen Vorhang, um das natürliche Licht ein wenig zu dimmen oder mein Freund hält ein weißes Tablett, um eine schöne Spiegelung für die Aufnahme zu schaffen. Aber das wars.

Als ich mit Instagram anfing, habe ich meine Fotos noch mit dem Handy gemacht. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich nicht richtig ausdrücken konnte. Nach einigen Versuchen mit Kompaktkameras bin ich dann auf die Nikon D3400 umgestiegen – eine Einsteiger-DSLR. Es macht einen Riesenunterschied bei meinen Fotos. Bei schwachem Licht konnten meine Augen kaum sehen was ich fotografiere. Aber die Kamera halt umwerfende Details fest!”

Als DSLR Einsteigerin nutzt Müller gerne den “GUIDE MODE” der Kamera. “Er hilft mir, das zu erreichen was ich will und ist einfach zu benutzen”, berichtet die Instagrammerin. “Und die Nikon D3400 hat Snapbridge, perfekt für Social Media! Meine Fotos werden automatisch von der Kamera auf das Smartphone übertragen. Meine Follower haben den Unterschied in der Qualität bemerkt. Es war schön, so positives Feedback zu bekommen.”

Heikes Fototipps:

  • Verwende das passende Licht: Ich nutze immer natürliches Licht. Manchmal mache ich mich sogar draußen auf die Suche nach den perfekten Gegebenheiten!
  • Zeige die Texturen her: Ich verwende die Vogelperspektive, um die Textur meines Essens darzustellen. Saftiges Obst, knackiger Salat und knuspriges Brot sollten sich abheben!
  • Vorsicht bei den “Accessoires”: Ich habe zum Beispiel gelernt, nie glänzendes Besteck auf das Foto zu lassen. Es lenkt die Aufmerksamkeit der Leute vom Essen zu diesem Detail. Das Gericht muss der Star sein!
  • Finde einen guten Hintergrund: Ein neutraler Hintergrund lässt die die Farben und Texturen von Früchten und Gemüse perfekt hervorstechen.

Mehr:

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